Eine gute Gelegenheit für alle, die den Kabarettstar LISA ECKHART (2009 Matura an der HIB als Lisa Lasselsberger) kennen und schätzen und für alle, die sie kennenlernen wollen:
SERVUS-TV zeigt am 27. DEZEMBER um 22 UHR einen Bericht über ihren Werdegang mit AUFNAHMEN AUS DER HIB.
Unmittelbar davor um 20 UHR 15 ist ebendort ihr beim 3sat-Festival gezeigtes Programm „KAISERIN STASI DIE ERSTE“ zu sehen.
Wie genial die Sprach- und Übertreibungskünstlerin Lisa Eckhart ist, zeigt sich schon im Titel: KAISERIN STASI an der Spitze einer österreichisch-ostdeutschen Monarchie wird präsentiert als einzig mögliche ALTERNATIVE FÜR DEUTSCHLAND. Stasi (ostdeutsche Ex-Staatssicher-heitspolizei) ist die absurde Verbindung von Stalin und Sissi.
Viel Vergnügen!
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Im Oktober hat mit der Viersprachenklasse 8.C auch die fünfte und letzte Klasse des Jahrgangs 2005 ihr zwanzigstes Maturajubiläum gefeiert. Das Treffen fand in der „Römerstube“ direkt gegenüber dem Osttor statt und stand unter dem Motto „Alle Neune“. Und das im Doppelsinn des Wortes: Es waren nämlich sage und schreibe nur neun Oktavaner, die vor zwanzig Jahren die Viersprachenmatura ablegten; und diese neun luden ihre Gäste nach einem intensiven Informationsaustausch und einem wohl-schmeckenden Abendessen zu einer sportlichen Kegelpartie ein. Zwölf Jubilare und sechs Lehrer waren dem Ruf der rührigen Organisatorin Petra Dietrich (Bild 1, links) gefolgt. Wie das bei neun Maturanten möglich ist? Alle, die in der Oberstufe aus dem Viersprachenzweig ausgeschieden sind, wurden ebenfalls eingeladen.
Vier Lehrer und fünf Jubilare in der Römerstube
Die zahlenmäßig kleine, aber nach Leistungsmaßstäben große Klasse reiht sich nahtlos in die Erfolgsgeschichte der Sprachenklassen ein. Diesem seit 33 Jahren laufenden Srachzweig mit hohen Leistungsanforderungen (eine Sprache mehr als im „normalen“ Gymnasium) und mit sehr guten Ergebnissen wurde heuer übrigens mit Beschluss der Lehrerkonferenz ein Ende bereitet. De facto wird damit die auslaufende Sprachenklasse mit vier Fremdsprachen durch die neue realgymnasiale „Sportklasse“ mit zwei Fremdsprachen ersetzt. Von einem Sprachenschwerpunkt an der HIB kann da wohl nicht mehr die Rede sein.
Frauenpower at its best
Der Alumni Club Liebenau wünscht den „2005-ern“ und allen anderen Jubilaren des Jahres 2025 viel Freude und Erfolg auf ihrem weiteren Lebensweg.
Verfasst von Harald Fest / Fotos von Petra Dietrich
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Die ältesten Jubilanten waren heuer die Maturajahrgänge 1965 und 1975. Aus chronologischen Gründen zunächst die 1975er, und die sind ein besonderer Jahrgang. Sie waren, das ist heute unvorstellbar, sechsunddreißig bei der Matura. Der Großteil hat einen akademischen Abschluss, viele hatten Führungspositionen an Universitäten, in der Medizin, in der Wirtschaft, in der Landesregierung. Sie treffen einander seit Jahrzehnten mehrmals im Jahr bei einem Stammtisch und dennoch – oder gerade deshalb – waren von den dreißig noch Lebenden knapp zwanzig zum Jubiläum erschienen. Das zeugt von einem besonders großen Zusammenhalt der „alten Herren“ (Damen gab es damals ja noch keine in Liebenau).
Das erste Bild zeigt die Jubilare zusammen mit drei Lehrern auf der neuen Freitreppe vom Schulgebäude in den Park. Das zweite ist ein historisches Schmankerl. Zu sehen sind die heutigen Silberrücken im zarten Alter von sechzehn, siebzehn Jahren beim Maisingen im Jahre 1974. Damals war es unter der Würde eines angehenden Maturanten, zu singen, noch dazu in der Öffentlichkeit. Das kleine Wunder, sie vom Gegenteil zu überzeugen, vollbrachte Prof. Gerhard Wanker, der spätere Professor an der Musik-Universität, Mitglied und heute Chef der noch immer gegen den Strich bürstenden „Grazbürsten“.
Die Maturanten von 1955 hätten heuer ihr 70. Jubiläum (!) zu feiern. Da sie aber nicht mehr mobil genug sind, sei ihrer mit einem historischen Foto (s. unten) gedacht. Es zeigt diesen allerersten Jahrgang nach dem Zweiten Weltkrieg 1948 in der 2. Klasse.
Die Ehre des Doyens der Jubilanten fällt somit dem Jahrgang 1965 (Bild unten) zu. Von den noch reisefähigen Maturanten – ursprünglich waren es einundzwanzig – sind zwei Drittel großteils mit Begleitung erschienen. Sie feierten ihr sechzigstes Jubiläum mitten im Sommer mit einer Schulführung am Vormittag, bei der sie den Spuren ihrer Erinnerungen im Schulgebäude, im Schulmuseum und im Park folgten.
Auf besonderes Interesse stieß der von Schülern der 1950er bis 1970er Jahren errichtete Rodelberg. Dorthin konnte man mit der Scheibtruhe Aushubmaterial vom Freibad und vom Tennisplatz befördern und damit Ausgangssperren abarbeiten. Bild unten zeigt Ulrich Sichrowsky (Hotel Post in Millstatt) und Michael Ableitner (Schuldirektor) mit Gattin, die sich daran erinnern. Nachmittag und Abend waren dann den kulinarischen und kulturellen Genüssen der steirischen Weinstraße vorbehalten.
Der Alumni Club Liebenau wünscht allen Maturanten aus der Frühzeit der BEA noch viele gesunde Jahre und freut sich auf ihr nächstes Jubiläum.
Fotos: Schulmuseum, Michael Ableitner, Harald Fest / Text: Harald Fest
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Am 9. Jänner dieses Jahres ist HR MMag. Dr. Ernst Hofer im 87. Lebensjahr verstorben. Er hat an der Universität Graz drei Lehramtsstudien (Religion, Geschichte, Geographie) absolviert und mit dem Doktor der Philosophie abgeschlossen. Von 1967 bis 1983 war er mit großem Engagement und Einfühlungsvermögen für die Schüler an der BEA und der HIB Graz-Liebenau als Lehrer für katholische Religion, Geographie und Geschichte tätig.
Das Foto zeigt ihn in jungen Jahren bei einem Maturadiner in Liebenau. 1993 wurde er zum Diözesaninspektor für Religion an mittleren und höheren Schulen ernannt und setzte dort sein einfühlsames und engagiertes Wirken „zum Wohl der jungen Menschen und Religionslehrer in unserer Heimat“ fort, wie es im Ernennungsdekret heißt.
Der Alumni Club Liebenau trauert mit vielen Absolventen und vor allem mit seiner Familie um den verdienstvollen Lehrer und Freund. Er möge ruhen in Frieden. Das Begräbnis findet am Montag, dem 27. Jänner 2025, um 12 Uhr am Ortsfriedhof Graz-St. Peter statt.
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Die 8A-Klasse des Jahrgangs 1984 feierte Anfang Oktober auf Einladung des rührigen Organisators Thomas Zotter (Bild 1 links) ihr stolzes 40. Jubiläum mit einer großen Schulführung. Der Termin wurde so spät gewählt, damit auch Josef Ritter und Helfried Weinzerl (beide 3. Reihe), die in den USA und in England Karriere gemacht haben, teilnehmen konnten.
Bei der Besichtigung ging es zunächst ins 170-jährige Schulgebäude, dessen Erdgeschoß in ziemlich kräftigen Farben völlig neu gestaltet wurde. Im Schul-museum Pflicht war dann der 1980 im Werkunterricht mit Prof. Rigerl gebaute Flipperautomat. Von den drei „Erbauern“ posierten zwei, Thomas Zotter und Robert Reisenbauer (Bild 2), für ein Erinnerungs-foto vor ihrem Meisterwerk; der dritte – „Kleine“-Lesern wohlbekannt – hat nicht in Liebenau maturiert: Ernst Sittinger.
Ein weiterer Höhepunkt der Schulführung sei nicht vergessen: die wunderschöne neue Treppe vom Lehrertrakt direkt in den herbstlich bunten Park (Bild 3). Den akustischen Schlusspunkt setzte schließlich – wie in Willibald Feinigs Erzählung „Glöckel“– das Läuten der alten Glocke im Dachstuhl des Nebengebäudes.
Die Erfolgsstory der Viersprachenklasse 8.C von 2009, weist erstaunliche Parallelen zum MJ 1984 auf. Die Feier zum 15. Maturajubiläum fand allerdings nicht in Liebenau statt, sondern im Golfrestaurant „Das Fritz“ in Andritz. Dem Ruf der Organisatorin Jana Scheifinger waren vierzehn Kollegen* und vier ehemalige Lehrer* gefolgt; in Bild 1 Prof. Köberl-Kögler (Mathematik- und Philosophie) sowie Dr. Sommer (Deutsch).
Erste Parallele: Der späte Termin für die im Ausland lebenden Maturakollegen. Die zweite Parallele ist der hohe Ausbildungsstand dieser Sprachenklasse. Wie in vielen Klassen der BEA und HIB bis in die 1990er Jahre und in den meisten Sprachenklassen seit 2000 hat ein Großteil der Absolventen nach Universitäts-studien eine erfolgreiche Berufslaufbahn eingeschlagen. Beispiele: in Bild 2 Peter Loibner, Investmentkonzern/New York, Evelyn Klein BHS-Lehrerin/Wien und Raphael Paier, Software für Unternehmen/Wien; in Bild 3 Michael Prutsch, Erneuerbare Energie/ Hamburg und Scherwin Golestani, Human-/Zahnmedizin.
Solche Erfolgsbilanzen sollten jenen zu denken geben, die aus ökonomischen und ähnlichen Gründen den Vier-sprachenzweig abschaffen möchten. Die 8C von 2009 beweist auch anhand der Schülerzahlen den Wert dieses Zweigs: Von 33 Anfängern haben nach acht Jahren 23, das heißt mehr als zwei Drittel(!), die Matura erfolgreich bestanden.
Das ist eine Erfolgsrate, die ihresgleichen sucht. Dass hohe Anforderungen gepaart mit Erfolgserlebnissen die Motivation enorm steigern und damit zu großartigen Erfolgen führen können, beweist auch die 8C von 2015: Mehr als zwei Drittel der Anfänger haben maturiert, und das mit einem sensationellen Ergebnis: Von 20 Schülern erzielten 18, das sind 90%, eine Auszeichnung oder einen Guten Erfolg.
Es wäre mehr als bedauerlich, wenn die Erfolgsgeschichte Sprachenzweig ökonomischen und organisatorischen Überlegungen zum Opfer fiele und damit dem guten Ruf der Schule einen unwiederbringlichen Schaden zufügte.
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Als Letzte der sommerlichen Klassentreffen beging die 8A-Klasse des Jahrgangs 1989 ihr 35. Jubiläum. Zu den relativ wenigen Teilnehmern am Vormittag stießen am Nachmittag noch einige dazu. Vier weitere sind im Ausland tätig und können daher nur selten anreisen. Die Schulführung verlief in einer lockeren und heiteren Atmosphäre.
Dafür sorgte nicht zuletzt der Schauspieler und Kabarettist Janos Mischuretz, dessen Nestroydarstel-lungen im Sensenwerk Deutsch-Feistritz ein Geheimtipp sind. Bild 1 zeigt die Gruppe mit ihm in der Mitte auf der brandneuen Freitreppe vom Schulgebäude in den Park. In ihrer ehemaligen Klasse – vor 1984 war das der Physik-Chemie-Saal mit
ansteigenden Sitzreihen – genossen die Jubilare dann eine entspannte „Mathematikstunde“ (Bild 2), ganz im Gegensatz zu seinerzeit. Vor dem Abschluss in der Bluebox gab es noch einen ausführlichen Besuch in den hübschen Internatsräumen des IG 1 und im Schulmuseum; siehe Bild 3: rechts der Beginn der Liebenauer Schulgeschichte (Schloss Liebenau),
links die aktuellen Partnerschulen in Europa. Alexander Streussnig (links im karierten Hemd) hat eine zusätzliche persönliche Beziehung zu Liebenau. Sein Großonkel Helmut Zoppoth hat in den 1930er Jahren die Militärmittelschule absolviert und ist im Zweiten Weltkrieg als Leutnant gefallen. Sein Name steht auf dem Denkmal beim Weg zum Speisesaal.
Zum 55. Maturajubiläum hatte der ehemalige STANDARD-Redakteur Josef Kirchengast seine Kollegen nach Feldbach geladen. Das ist sein Bericht: “Er ist eine Runde, die man schon eingeschworen nennen kann: der Maturajahrgang 1969. Das jüngste Treffen der 69er fand aus Anlass des 55-Jahr-Jubiläums Mitte Juni in der Südoststeiermark statt:
auf der „Huabn“ von Josef und Helga Kirchengast in Petersdorf, Gemeinde Feldbach. Die Zusammenkunft bot Anlass für ausgiebige Gespräche und kulinarische Genüsse. Auf der „Huabn“ lasen Willibald Feinig und „Joe“ Kirchengast aus ihren literarischen Werken. (Anm.: Beide waren mit einer Lesung Gast des Alumni Clubs.)
Am nächsten Tag wurden die Essig- und Schnapsmanufaktur Gölles, die Fromagerie und die Schokoladenmanufaktur Zotter in Riegersburg sowie die Schinkenwelt Vulcano in Auersbach besucht. Die Performance der Truppe in der „Loambudl“, einer Naturkegelbahn nahe der „Huabn“, war verbesserungsfähig, die Gaudi umso größer. Bis zum nächsten Mal!“ Der 69er Jahrgang war ein ganz besonderer. Nirgends sonst gibt es so viele Literaten wie hier. Da ist zunächst der Gastgeber Josef Kirchengast (im Bild mit Hannes Kandler bei der Lesung). Der Protagonist seines Romans „Essigmutter“ (Weishaupt-Verlag, 2024) verbringt Kindheit und Jugend in einem Internat, hinter dem unschwer Liebenau zu erkennen ist.
Der zweite Autor ist Willibald Feinig, dessen Prosaband „Der Vorübergang“ (Verlag Bibliothek der Provinz, 2021) für Liebenauer besonders spannend ist, enthält er doch die Erzählung „Glöckel“. Diese schildert temporeich und amüsant den ersten Liebenauer Kontroll-besuch von Otto Glöckel, dem Gründer der Bundeserziehungsan-stalten, am 5. März 1920 in Liebenau.
Der Dritte im Bunde ist der vor kurzem leider verstorbene Karlheinz Bartos, alias Heinz H🖤rt. Seine vielfältige Gedichtsammlung „Halbwertzeit“ (Weishaupt-Verlag, 1995) spannt den Bogen formal vom streng klassischen Sonett bis zu freien Rhythmen, thematisch von zutiefst persönlichen bis zu allgemein gültigen Reflexionen.
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Die beiden ältesten Jubi-läumsjahrgänge begingen gemeinsam ihren runden Jahrestag am Schulschluss zunächst mit einer großen Schulführung und danach mit einem Besuch des Schulfests. Der Jahrgang 1964 – er feierte sein 60. Maturajubiläum – ist Inhaber zweier Rekorde. Der eine ist ein Teilnehmerrekord:
Neun von zehn noch lebenden 64er-Absolventen waren der Einladung des Organisators MR i. R. Mag. Reinhard Goebl gefolgt. Der andere ist ein „Negativrekord“: Von 80 Schülern in der 1. Klasse waren es in der 6. KLasse noch 24 – ungefähr gleich wie die anderen Jahrgänge -, nur 13 aber haben in Liebenau die Reifeprüfung abgelegt. Der Grund für das Ausscheiden von elf Schülern knapp vor der Matura lag nicht nur in den hohen schulischen Anforderungen sondern auch in den strengen Sanktionen bei Verstößen gegen die Heimordnung (Karikatur von Prof. Gerd Linke). Die „beliebtesten“ Verstöße waren damals Rauchen und nächtliche Gasthausbesuche.
Der Maturajahrgang 1974 – er feierte sein 50. Jubiläum – war im Gegensatz zu den 1964ern ein sehr starker Jahrgang mit 43 Maturanten aus zwei Klassen. Acht davon sind bereits verstorben, von den übrigen sind etwa zwei Drittel der Einladung der Organisatoren Johannes Stimpfl und Ferdinand Schipfer gefolgt. Ähnlich sind aber die beiden Jahrgänge in ihren Berufswegen.
Fast alle haben einen akademischen Abschluss erworben und entspre-chende Karrieren absolviert: Magister, Diplomingenieure, Doktoren (Jus, Wirtschaft, Medizin), Primare und Universitätsprofessoren. Bei beiden Gruppen war der Austausch von Informationen und Anekdoten so intensiv, dass die vorgesehene Besichtigung der Liebenauer Glocke
aus Zeitmangel ausfallen musste. Die 1974er hatten zum Schluss noch einen Höhepunkt vorgesehen. In ihrer ehemaligen Klasse schwelgten sie anhand von alten Fotos in längst vergessenen Erinnerungen. Dazu passen auch die Bilder von Klassenlehrern: Physik bei Prof. Eder im alten Physiksaal im Parterre des Schulgebäudes, Prof. Krug 2023 mit über 80 Jahren als Kitesurfer.
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Großer Jubel bei der 13. Chorolympiade in Neuseeland. Der HIB.art.chor hat wieder zwei Silbermedaillen ersungen. Die Chorleiterin Mag. Maria Fürntratt fand die Leistung des Chores bei beiden Auftrtitten ebenso großartig wie im Vorjahr. Dass es heuer zum leise erhofften Gesamtsieg nicht reichte, sei vielleicht auf andere Schwerpunkte in den
Beurteilungskriterien der Jury zurückzuführen. Die Gesamtbilanz des HIB.art.chores bei den World Choir Games beweist erst die hervorragende Qualität des Ensembles: bei fünf Chorolympiaden auf allen fünf Kontinenten sechs Goldmedaillen, vier Silbermedaillen und zwei Gesamtsiege (2022 in Südafrika und 2023 in Südkorea).
Bildlegende: Bild 1 zeigt den Jubel nach dem Gewinn der Silbermedaillen, Bild 2 den Live-Auftritt bei Radio New Zealand, und in Bild 3 trauert der Chor um die „gestohlene“ Braut.
Quellen: Reiseblog der Singakademie Graz, News & Presse der Stadt Graz
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Am letzten Abend vor dem heurigen Schulschluss hat der Liebenauer HIB.art.chor sein langsam zur Tradition werdendes Sommerkonzert veranstaltet. Die musikalische Reise führte wie immer durch die Jahrhunderte – dieses Mal vom geistlichen Lied Palestrinas
bis zu Conchita Wursts Siegerlied Rise like a Phoenix – und über die Kontinente mit Schwerpunkten in Nordamerika und Europa, im Zentrum natürlich Österreich. Eingebettet ins Programm war Papagenos Arie Ein Mädchen oder Weibchen aus Mozarts Zauberflöte dargeboten von Johannes Laky; dafür erhielt er bei der Matura die Note Sehr gut in „Gesang“. Im Mittelpunkt standen allerdings die Präsentationsstücke für die heurigen World Choir Games in Auckland, Neuseeland. Es sind dies in der Kategorie Folklore Buama geht’s tanzn (Bild 1) mit seiner spektakulären „Kochlöffelmusik“ und Der Tatzlwurm, bei dem eine alte Frau (Bild 2) den
gefährlichen Tatzlwurm (Bild 4) erfolgreich in die Flucht schlägt. In der Kategorie Spirituelle Musik werden Palestrinas Kyrie und Bruckners Asperges me präsentiert. Szenisch und tänzerisch besonders gelungen war auch die Vampirparodie, in der ein Jungvampir vergeblich das Blut einer rothaarigen Schönen anzapfen will. Doch zurück zu den World Choir Games in Auckland. Die zwanzig SängerInnen mit ihren zwei Fürntratts als Begleiter sind inzwischen in Neuseeland gelandet. Sie werden dort voraussichtlich am Freitag, dem 19. Juli, um 9 Uhr 30 (MEZ?) ihren ersten großen Auftritt haben. Daumendrücken kann nie schaden, vielleicht schaffen sie ein drittes Mal den Sprung an die Spitze.
Quellen: Maria Fürntratt, HIB.art.chor reiseblog / Fotos: Christine Fest
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Die Saison der Maturajubiläen hat wieder begonnen. Eröffnet wurde sie bereits Anfang April von einem älteren Jahrgang, dem man das Alter fast nicht ansieht, dem Maturajahrgang 1979. Die Jubilare stammen noch aus den „goldenen“ Jahren der BEA und HIB, als ein Großteil der Maturanten akademische Studien abschlossen und erfolgreich Karriere machten. Aus der großen Zahl der Ärzte, Juristen, Techniker seien vier namentlich genannt. Der Geschäftsführer des ÖAMTC Steiermark Paul Fernbach, der Unternehmensberater und Lehrbeauftragte an der WU Wien Friedrich Fuchs, der Primarius des LKH Murtal Robert Skursky und, aus besonders aktuellem Anlass, der langjährige Präsident der Apothekerkammer Steiermark,
Gerhard Kobinger, der erst vor kurzem aus den Händen von Landeshauptmann Drexler das Große Ehrenzeichen des Landes Steiermark erhielt. Der Alumni Club Liebenau gratuliert seinem Mitglied sehr herzlich zu dieser Auszeichnung. Höhepunkt der Schul-führung war die Besichtigung der fast 300 Jahre alten Glocke am Dachboden des „Nebengebäudes“ (heute: Inter-natsgebäude 3). Die Glocke klingt hell, klar, voll und hat einen erstaunlichen Nachklang von zwanzig Sekunden.
Ende April folgte ein ausgesprochen junger Jahrgang: Die 8.C-Klasse von 2014 – das ist die 15. Sprachenklasse in Liebenau (Englisch, Französisch, Latein, Russisch/Spanisch) – zelebrierte ihr zehntes Jubiläum. Dass bereits zehn Jahre nach der Matura eine große Feier abgehalten wird, ist sehr selten und zeigt, dass die Klasse im Laufe der Schulzeit gut zusammengewachsen ist. Die Feier war sehr aufwändig gestaltet. Nach einem „Cocktail-Empfang“ gab es ein umfangreiches, opulentes Buffet mit süßen Desserts.
Dass von dreißig Anfängern in der ersten Klasse zwanzig die Matura schafften (Bild 4) – davon zwei Drittel mit Auszeichnung bzw. Gutem Erfolg -, zeigt auch die Qualität des Liebenauer Sprachenzweigs. Auch erfolgreiche berufliche Karrieren zeichnen sich ab. Ein Großteil der Anwesenden hat eine akademische Ausbildung absolviert oder ist noch in einer solchen begriffen; in Vorbereitung sind zum Beispiel ein Doktorat aus Biomedizintechnik oder eine Masterarbeit aus Soziologie. Der Alumni Club Liebenau gratuliert zur gelungenen Feier und wünscht alles Gute für die Zukunft.
Text und Bilder: Harald Fest für den Alumni Club Liebenau
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